Nachdem die Arbeiten an der Fassade begonnen haben, geht es nun auch im Inneren der Stadtvilla weiter. Der Innenausbau nimmt Fahrt auf und startet zunächst im Dachgeschoss.
Dort wird die Dämmwolle passend zugeschnitten und in die Zwischenräume des unteren Dachstuhls eingesetzt. Sie sorgt dafür, dass die Wärme später im Haus bleibt und die Räume im Sommer angenehm kühl bleiben. Gleichzeitig verbessert sie den Schall- und Brandschutz des Gebäudes.
Im nächsten Schritt wird die sogenannte Dampfbremse montiert. Dabei handelt es sich um eine spezielle Folie, die luftdicht auf der Innenseite der Dämmung angebracht wird. Sie verhindert, dass warme, feuchte Raumluft in die Dämmung eindringt und sich dort als Kondenswasser niederschlägt. So wird die Konstruktion dauerhaft vor Feuchtigkeit geschützt und das Haus erhält seine klimatische Hülle.
Für den Redakteur ist das Zuschneiden und Verlegen der kratzigen Dämmwolle dabei natürlich die absolute Lieblingsarbeit – zumindest ironisch gesehen. Da kann man den Elektriker schon ein wenig beneiden: Der versteckt sich währenddessen lieber im Erdgeschoss und bereitet dort die Elektroinstallation vor. Dafür fräst er Dosen und Schlitze aus und schafft die Voraussetzungen für Steckdosen, Schalter und Leitungen.
Während oben also die Dämmung eingebaut wird, entstehen unten bereits die ersten Wege für die spätere Stromversorgung. So schreitet der Innenausbau in mehreren Etagen gleichzeitig voran.